Opalin
aka das Schlitzohr
Opalin haben wir zusammen mit Pamina aus einem Zürcher(!) Tierheim geholt. Wir haben uns aber versichern lassen, dass beide nicht ZSC-Fans waren. Opalin hat uns gleich schon am ersten Tag seine Qualitäten als Vampir demonstriert: Beim Abholen aus dem Heim hat er sich am Handgelenk unwiderstehlich festgesaugt und fast nicht mehr losgelassen. Selbstverständlich haben wir ihn trotzdem (oder erst recht) mit nach Hause genommen. Sein bestes Kampfgewicht betrug übrigens satte 2 Kilos.
Für Frettchen ganz typisch ist die "Luft rauslassen und ganz flach auf dem Boden liegen"-Masche. Oft haben wir uns auch einfach daneben gelegt.
Sein Markenzeichen jedoch war der kleine Schlitz am rechten Ohr, welchen er sich höchstwahrscheinlich bei einem Kampf zugezogen hatte.
Opalin konnte in den unmöglichsten Positionen schlafen. Eines seiner Lieblingsplätze war die Halbkugel hoch oben auf dem Kratzbaum. Hier dampfte der bekennende Langschläfer oft und gerne.
Er war mit Abstand das kräftigste Frettchen von allen. Opalin hatte auch keine Mühe, ganze Früchte oder Gemüse (Codename: Gurkentransporter) zu verschleppen.
Eine seiner besten Episoden war, als er damals aufgrund seines nicht-"Gentleman-like"-Benehmen nicht mehr zu Coco und Piuma durfte, vor lauter Wut Teile ihrer Kuscheldecke gefressen hat.
Seine Schmatz- und Gackergeräusche bei seinen Patrouillengängen bleiben unvergessen.